WAH

Bürogebäude mit einem lebendigen Stadtgebiet

APRIL/MAI 2017
PLANUNG ALLES WIRD GUT
MITARBEITER FELIX REINER, TERESA RICARDO
FREIRAUM DnD LANDSCHAFTSPLANUNG
VISUALISIERUNG EXPRESSIV
AUSZEICHNUNGEN COMPETITION 1ST PLACE

Im Rahmen eines größeren Masterplans, der vier Baustellen mit jeweils eigenem Programm umfasst, die darauf abzielen, Heiligenstadt zu einem idealen Wohn- und Arbeitsort zu machen, konkurrierte unser Büro um zwei dieser Standorte. Ein Team beschäftigte sich mit dem Leben, während das andere (dieses Team) sich mit der Arbeit beschäftigte. Um zu vermeiden, dass nur ein weiteres Bürohochhaus gebaut wird, wurde auf die Gestaltung des öffentlichen Raums im Erdgeschoss und auf das Aussehen der Türme besonders geachtet.

Über dem Sockel wird in der Erdgeschosszone eine speziell charakterisierte Raumschicht angeboten, die eine effiziente Verzahnung der Sockelzone mit den vertikalen Baukörpern leistet. Diese Zone ist für die Aufenthaltsqualität und Nutzungsintensität des öffentlichen Raums maßgeblich. Die vertikale Verdichtung von Nutzflächen erzwingt eine adäquate horizontale Verdichtung im Hinblick auf die Strukturierung und Belebung des öffentlichen Raums: Vielfalt der Raum- und Nutzungsangebote, sowie die Maximierung der Nutzungsintensität zu allen Jahreszeiten, an allen Tagen, auch bei Nacht, bei jedem Wetter.

Lageplan
Urbaner Lebensraum. Der Standort muss aus sich selbst heraus vitale Urbanität generieren. Spannende Raumsequenzen bewirken Erlebnisdichte - eine lebenswerte Stadt.
Freiraum. Der Freiraum in der Erdgeschosszone wird als großer urbaner Platz ausformuliert. Durch die Dachlandschaft der ausgedehnten Raumschicht werden atmosphärische und intimere Platzbereiche geschaffen.
Einbindung. Optimierte und langfristig entwicklungsfähige Vernetzung mit dem städtebaulichen Umfeld. Die vorgesehene Kubatur wird auf zwei unterschiedliche, aber in enger Beziehung zueinander stehende Baukörper aufgeteilt. Der niedrigere Baukörper stellt einen angenehm proportionierten Straßenraum und klare Relationen zur „Muthgasse Nord“ her.
Gestaltung. Wechselndes Erscheinungsbild abhängig von Blickrichtung und Lichteinfall. Kein geschlossen wirkender, spiegelglatter Glaskörper, sondern charakteristische Strukturierung und Tiefenwirkung.
Mikrourbanismus. Der große Maßstab der Hochhäuser wird durch den kleinen Maßstab der horizontalen Raumschichten ergänzt. Die mit den Sockelzonen der Gebäude verwobenen Raumgefüge des kleinen Maßstabs in der Erdgeschosszone steigern die Aufenthaltsqualität und Nutzungsintensität.
Horizontale Verdichtung. Speziell charakterisierte Raumschicht in der Erdgeschosszone leistet die Verzahnung der Sockelzone mit den vertikalen Baukörpern.
EG
OG
Ansicht Nord
Schnitt
Schnitt Detail
Fassade
Grundriss Detail