SOMMER 2016
AA VISITING SCHOOL NANOTOURISM
MENTOREN ALJOŠA DEKLEVA, CHRISTIAN POTTGIESSER
MITARBEITER SARA ŠKARICA, AJDIN VUKOVIĆ, JAN ŽUŽEK
FOTOGRAFEN ROK DEŽELAK, AJDA SCHMIDT
REALISIERUNG JULI 2016
AUSZEICHNUNGEN PIRANESI STUDENT HONORABLE MENTION NOMINATION
KSEVT, Kulturzentrum der europäischen Weltraumtechnologien, entstand auf einer Einzigartigkeit, dem Buch von Potočnik und einer Reihe von losen Fakten. Dieses Projekt betrachtete die ganze Geschichte von Potočnik und die korrelierte Geschichte, um letztlich eine andere Ansicht in Form unserer eigenen, unterhaltsameren Version der Legende zu haben. Parallel zum Schöpfungsprozeß der neuen Potočnik-Geschichte hielten wir das Thema der “Re-Frage” aufrecht, indem wir verschiedene Guerilla-Aktionen durchführten.
Schließlich zeigt sich das Projekt körperlich als kritisches Manifest des Massentourismus: eine Pilgerfahrt zu verschiedenen Orten in Vitanje, die KSEVTs komprimierte Geschichte von Potočnik auflösen wird. In diesem Punkt können alle lokalen Unternehmen, die von ihrer eigenen unmittelbaren Nähe zu KSEVT nicht profitieren, wieder aufleben. Nach einer Reihe von vorgeschlagenen Standorten kommt der Besucher schließlich zu einer Installation, die ihm eine entfernte Vision gegenüber Vitanje und KSEVT gibt.
KSEVT, ein Gebäude zur Förderung der Kulturisierung des Weltals, inspiriert durch die Arbeit von Herman Potočnik. Als solches hat es eine klare Verbindung mit ihm.
Herman Potočnik Noordung war ein Pionier der Kosmonautik mit slowenischen Abstammung.
Es gibt keine klare Verbindung zwischen Noordung und der Stadt Vitanje. Dies ist, wo Geschichtenerzählen beginnt.
Die Zeitleiste versucht alle Arten von Fakten zu sammeln, die mit der Arbeit von Herman Potočnik Noordung zusammenhängen.
Die Menge der unzuverlässigen “Legenden” aus dem Leben von Potočnik könnte man als Potočnikation (gelb markiert) verstanden werden. Hier ist nur ein kleiner Teil der Chronologie.
Die kritische Distanz wird als Messinglineal realisiert, das die reale Distanz von 300 Meter zwischen KSEVT und der letzten Station der Potočnik-Pilgerfahrt darstellt, die auf ein 30 Zentimeter langes Souvenir skaliert wurde.
Das Projekt zeigt sich körperlich als kritisches Manifest des Massentourismus: als Souvenir, das jeder Besucher als Erinnerungsstück kaufen kann.